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Klassische Moderne –
Dänemarks Aufbruch

Bei der Entwicklung der modernen Kunst des 20. Jahrhunderts ging es um künstlerische Neuerungen, stilistische Vielfalt und neue Idee in der bildenden Kunst. Viele renommierte Malerinnen und Maler der dänischen Kunst waren in dieser Zeit tätig und wurden zu Pionieren. Bei den dänischen Symbolisten ist vor allem Vilhelm Hammershøi hervorzuheben, der mit seinen kargen, fast monochromen Interieurs bis in die heutige Zeit prägend ist. Aber auch J.F. Willumsen, L. A. Ring – einer der Pioniere des sozialen Realismus – oder auch Ejnar Nielsen, Agnes und Harald Slott-Møller sind bedeutende Vertreter.

Um 1910 entwickelte sich außerdem Bornholm zu einem der künstlerischen Zentren Nordeuropas. Hier entstand nach dem Ersten Weltkrieg die „Bornholmer Schule“, ein Zusammenschluss befreundeter Künstler. Dazu gehörten Oluf Høst, Harald Giersing, Karl Isakson und Olaf Rude, aber auch Maler wie Edvard Weie, Niels Lergaard, Povl Schrøder oder Kræsten Iversen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg dominierte auch in Dänemark der abstrakte Expressionismus, vertreten u.a. durch Richard Mortensen, Ejler Bille oder auch Egon Matthiessen, Else Fischer-Hansen und Mogens Andersen. Und natürlich, einen der berühmtesten Künstler Dänemarks dieser Zeit: Asger Jorn. Seine Malerei variiert zwischen figurativer und abstrakter Malerei mit einer häufigen Orientierung an nordischen Sagen und Mythen.